Saisonfinale mit Überraschungen

Der letzte Spieltag der Volkssportrunde Tangerhütte brachte nochmal viel Bewegung in die Tabelle. Während der SV Taube schon einige Zeit als neuer Meister feststand, stritten sich gleich vier Teams um die zwei verbliebenen Plätze auf dem Podium. Zwei Mannschaften ging auf der Zielgeraden sprichwörtlich so die Puste aus, dass sie noch abgefangen wurden. Das Gastro-Team erledigte im ersten Spiel seine Pflichtaufgabe und legte mit einem klaren 6:1 gegen Uchtdorf vor. Damit hatten zu diesem Zeitpunkt mit Germania, den Pink Panthern und Gastro gleich drei Teams 21 Punkte auf dem Konto. Fa. Heuer, zu diesem Zeitpunkt mit 19 Punkten auf Platz fünf abgerutscht, war also im zweiten Duell gegen die Pink Panther gefordert. Mit dem Druck kamen die Volkstedt und Co. trotz Führung scheinbar nicht zurecht und verloren am Ende mit 1:3. Das bedeutete endgültig den freien Fall auf Platz fünf. Germania wollte gegen Grieben Platz zwei gegen die Pink Panther verteidigen. Dazu musste unbedingt ein Sieg her. Grieben hatte jedoch an diesem Abend noch einige Pfeile mehr im Köcher und vermasselte den Germanen noch die Vizemeisterschaft. Der SV Taube wurde verdient Meister. Nur ein Unentschieden verhinderte die perfekte Punktausbeute. Die meisten geschossenen und die wenigsten kassierten Treffer unterstreichen die Überlegenheit der Tauben in dieser Saison. Die Pink Panther waren über den gesamten Verlauf der Serie zu inkonstant, um ganz vorn mitzumischen. Spielerische haben sie jedoch allemal das Zeug dazu. Germania konnte den Titel nicht verteidigen. Zum Schluss der Saison gingen den Germanen die Spieler aus, sodass sie sich mit Platz drei geradeso über die Ziellinie retteten. Das Gastro-Team begann die Saison als Pokalsieger und nimmt somit einen Titel mit in die Sommerpause. Über die gesamte Saison waren die Gastro-Kicker jedoch weit weg von der Tabellenspitze. Die Enttäuschung der Saison war zweifelsohne Fa. Heuer. Der Höhepunkt einer verkorksten Saison war der Absturz von Platz drei auf Platz fünf am letzten Spieltag. Grieben war über den Saisonverlauf zu unbeständig für eine bessere Platzierung. Was die Truppe tatsächlich drauf hat, bewies sie am letzten Spieltag mit einem Erfolg gegen den Titelverteidiger Germania. Uchtdorf hat trotz personeller Sorgen alle Partien absolviert. Vom Altersdurchschnitt und vom Auftreten her sind die Uchtdorfer die personifizierten Verfechter des wahren Volkssportgedankens.
Eintracht Lüderitz hat sich nach der Hinrunde leider verabschiedet. bleibt zu hoffen, dass die Lüderitzer zur neuen Saison wieder eine schlagkräftige Truppe zusammenbekommen und wieder Teil der Volkssportgemeinschaft werden.
Bester Torschütze war Christian Englich von Germania mit 16 Treffern, gefolgt von Frederik Gürtler,SV Taube, und Daniel Rapczinski, Gastro-Team, mit jeweils 13 Toren.
Insgesamt war es eine erfolgreiche Saison ohne besondere Vorfälle. Die Befürchtung, dass mit den kleinen Toren keine Treffer mehr zu bewundern sind, bestätigte sich nicht. Die Schiedsrichter haben ihre Sache gut gemacht. Die Organisatoren hatten die Zügel fest in den Händen. Vielen Dank auch an die zahlreichen Zuschauer, die ihre Teams über den gesamten Saisonverlauf begleiteten.